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Fast unverändert hohe Rückvergütung - trotz schwierigem Umfeld

Bei der Vertreterversammlung am 18. Februar 2016 in Vennermoor konnte ein den Umständen entsprechender, guter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2014/15 präsentiert werden. Im Bericht vom Aufsichtsratsvorsitzenden Heinrich Thöle sowie im Lagebericht, vorgetragen von Dr. Andreas Kandzi, wurde darauf hingewiesen, dass das vergangene Geschäftsjahr aufgrund der Rahmenbedingungen (fallende Milchpreise, nachlassende Zuchtviehpreise bei zudem geringerem Angebot) nicht an das Spitzenergebnis vom Geschäftsjahr 2013/14 heranreichen konnte. Trotzdem konnte die OHG dieses Ergebnis noch nutzen, um die Erweiterung der Donor-Station zur Unterbringung weiblicher Spülkandidaten umzusetzen oder notwendige Brandschutz-Maßnahmen an der Halle Gartlage vorzunehmen. Die diesjährige Rückvergütung lag bei 281 T€ und damit nur gering unter dem Vorjahresergebnis von 302 T€. Diese teilt sich auf in 0,8 % Rückvergütung auf Viehumsätze, 6,5 % Rückvergütung auf Besamungsumsätze und 2,5 % Rückvergütung auf Agrarprodukte. Sehr positiv sind zudem unverändert die Ergebnisse des OHG-Zuchtprogrammes zu bewerten. Nach Auswertungen vom VIT Verden wurde 2015 im OHG-Gebiet das mit deutlichem Abstand (+ 9,2 RZG-Punkte) höchste durchschnittliche Zuchtwert-Niveau der eingesetzten Vererber aller deutschen Zuchtorganisationen erzielt. Aber auch die erneut deutliche Zunahme von 910 Herdbuch-Kühen auf jetzt fast 39.874 Kühe ist sicher erfreulich und hat zum positiven Ergebnis beigetragen. Der Leiter der OHG-Buchhaltung, Jürgen Halbrügge, informierte in seinem Bericht umfassend über die in allen Geschäftsfeldern und Ebenen erzielten Ergebnisse. Das Jahresergebnis lag bei 175 T€. Der Abschluss der G+V-Rechnung weist einen Bilanzgewinn in Höhe von 138 T€ (Vorjahr: 367 T€) aus. Der Jahresabschluss wurde von den anwesenden Vertretern einstimmig genehmigt. Der Prüfungsdienstleiter vom Genossenschaftsverband, Stefan Reinke, stellte dann noch das zusammengefasste Prüfungsergebnis vor.



Bei den nachfolgenden, turnusmäßig anstehenden Wahlen standen für den Vorstand Herbert Dieckmann und für den Aufsichtsrat Gerd Klöcker, Cord Lilie, Hubert Rosenbusch und Heinrich Thöle zur Wiederwahl. Alle Gremiumsmitglieder wurden jeweils mit überzeugendem Votum in ihren Ämtern bestätigt.








Zum Abschluss der Vertreterversammlung referierte Thomas Bonsels vom Landesbetrieb Landwirtschaft in Hessen (LLH) in eindrücklicher, intensiver Weise über das Thema „Wachsen im Familienbetrieb – Wie organisiere ich die Arbeit?“ Viele der anwesenden Betriebsleiter sprach er damit direkt auf ein drängendes Problem an.