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Sensationeller Start in das Auktionsjahr 2012
Ein Feuerwerk der Qualitäten bringt den Preis auf 1.975 € im Schnitt und ermöglicht eine Spitze von 4.400 €
Die Großauktion der Osnabrücker Herdbuch eG vom 11. Januar 2012 bringt eine handfeste Sensation. Noch nie gab es einen höheren Preis auf einer regulären Auktion in Osnabrück. Noch nie gab es so viele Spitzentiere in einer Auktion und noch nie waren so viele Interessenten für eine solche Qualität in einer Auktion anwesend. Es war, als ob sich halb Europa zum Ziel für 2012 gesetzt hatte, von nun an nur noch auf Qualität zu setzen. Die beeindruckende Güte der Tiere im Ring, die interessierten Käufer auf den Rängen und die erstaunten Zuschauer ließen eine Atmosphäre entstehen, die den Marktverlauf sehr beflügelte. Die Züchter freuten sich über die Honorierung ihrer angebotenen Qualitätstiere, die Kunden sahen sich in großer Sicherheit, dass sie auf dieser Auktion nicht daneben greifen konnten. Und eine internationale Angelegenheit war die Auktion in der Halle Gartlage allemal. Italienische Kommentare waren genauso zu hören wie Erklärungen in Polnisch, Rückfragen in Deutsch, Begrüßungen von sich treffenden Bekannten in Holländisch wie auch in Französisch - eben halt der Nabel der Welt, und das auf der Zuchtviehauktion in der Halle Gartlage in Osnabrück.
46 Bullen erzielten Preise von 1448 € im Schnitt und bis 3.400 € als Tageshöchstpreis. Damit konnten die Preise für die Bullen um 8 € leicht steigen. Auch hier erleichterte eine allgemein gute Qualität den Kunden die Auswahl. Den Tageshöchstpreis erreichte ein Super-Sohn aus der bekannten Goldwin-Tochter Daybright von Niermann in Schiplage. Diesen Bulle, ausgestattet mit einem erstklassigen Pedigree, besten Leistungen und sehr hohen Einstufungen und das alles mehr als bestätigt durch sein genomisches Profil, hatten viele Interessenten im Visier. Er blieb in Niedersachsen. 3.100 € erzielte der zweitbeste Bulle des Tages, ein Gerard-Sohn aus einer 86 Punkte Bolten-Tochter aus dem Betrieb Redecker, Schwagstorf. Dieser Bulle stammt übrigens aus der Familie von Goldwin. Er wurde ins Rheinland verladen.
Die 282 Rinder dieser Auktion fanden überall reißenden Absatz. Erstaunlich waren die vielen belgischen Käufer auf dieser Auktion, die sehr zielstrebig auf die guten und besten Qualitäten zugingen und knapp 60 Tiere für sich ersteigerten. 87 Tiere gingen auch nach Italien und davon zwei Drittel in einen guten Zuchtbetrieb mit Vorzeigecharakter. Weitere 35 Tiere gingen nach Polen und nach Luxemburg. Die anderen 100 Rinder blieben in Deutschland und gingen dabei auch an etliche sehr wählerische Käufer, die auf der Suche nach Tieren mit hohen Leistungen, guten Abstammungen und bestem Exterieur waren und die diese Qualitäten auf keinen Fall den ausländischen Käufern alleine überlassen wollten. Den stattliche Spitzenpreis von 4.400 € erzielte eine sehr überzeugende Lightning-Tochter mit echtem Schaupotenzial, angeboten von der Goldstein GBR. Diese Färse wurde nach Holland verkauft. Eine Wizzard-Tochter mit hohen Einsatzleistungen und sehr gutem Euter aus dem Zuchtbetrieb Westermeyer, Averfehrden ging für 3.800 € ebenfalls nach Holland. 3 weitere Tiere (darunter noch eine Wizzard- und eine José-Tochter) aus den Zuchtbetrieben J. Warner, Varl, Stockhowe, Cammpemoor und Stahl, Campemoor, erreichten über 3.000 € und gingen nach Holland und nach Italien.
6 Zuchtkälber gingen am Ende der Auktion noch für durchschnittlich 418 € an neue Käufer innerhalb der Region.
Alles in allem war diese Auktion schon ein Warmlaufen für das, was Käufer und Interessenten auf der Top-Genetik Auktion am 28. Januar in Osnabrück erwartet: internationales Flair, Begeisterung für "First-Class" Tiere, Erstaunliches und Unterhaltsames. Bis dann!
