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Top Färsen waren hart umkämpft

Die letzte große Zuchtviehauktion im Geschäftsjahr 2018/19 der OHG am 11. September 2019 war zu Beginn doch sehr von Unsicherheit geprägt. Noch zu Beginn der Auktion waren Stallgasse und Ränge doch sehr dünn besetzt aber pünktlich zum Start der Auktion füllten sich die Plätze. Bei den Toptieren konkurrierte später ein angereister holländischer Stammkunde mit einigen deutschen Kunden um den Zuschlag und auch ansonsten trug dann im Verlauf der Auktion zunehmende Kaufbereitschaft aus Belgien, Niederlande und Italien zu einem zufriedenstellenden Verlauf bei.

Beim Verkauf der Deckbullen zeigte sich erneut, dass die Kundeninteressen oft recht unterschiedlich sind. Bei den drei teuersten Bullen handelte es sich zunächst um einen enorm stark und gut entwickelten Malinus-Sohn aus VG-89 Beauty und dann die Stammkuh Joy EX-91 von Bunge, der gleich zu Beginn den Spitzenpreis von 2.400 € erzielte und nach Hessen verladen wurde. Während dieser Bulle vor allem durch hohe Einstufungen, mehrjährige hohe Leistung und Inhaltsstoffe überzeugte, folgten dann in der Preisliste zwei weitere Bullen zu je 2.000 € mit „modernem Pedigree“ bzw. extremer Typvererbung. Einerseits ging ein Benz-Sohn aus der bekannten Bullenmutter Boss Marita von Holtgrewe für 2.000 € an einen Kunden in den Kreis Coesfeld und des weiteren sicherte sich ein Kaufauftragskunde aus Schleswig-Holstein einen Klasse I prämierten Sohn des Typvererbers Undenied vom Zuchtbetrieb Reinermann aus der bekannten Planet-Tochter RR Riona VG-87. Leider hatten dieses Mal nicht so viele private Bullenkäufer den Weg nach Osnabrück gefunden und demzufolge blieben einige wenige Bullen im Überstand und der Durchschnittspreis gab um 100€ nach.

Bei den Zuchtrindern taktierten offenbar die Großkunden zu Beginn der Auktion, so dass nach etwa 100 Katalog-Nr. sich der Durchschnittspreis im Bereich von 1.500 € einzupendeln schien. Es dauerte auch bis zur Katalog-Nr. 117 ehe erstmals ein Rind und zwar eine mit über 40 kg Einsatzleistung ausgestattete, schicke Milord-Tochter von Winkeljohann in Weese mit 2.300 € deutlich die 2.000 €-Marke überschritt. Nachfolgend sicherte sich der gleiche Stammkunde aus den Niederlanden danach eine ähnliche von Reinermann in Rüsfort angebotene Jetset-Tochter aus der Ralma Juror Faith-Familie für 2.800 €. Kurz danach duellierte sich dieser holländische Stammkunde mit einem aus Nordhessen angereisten und ebenfalls an Toprindern interessierten Kunden um eine mit 48 Liter Einsatzleistung ausgestattete Famous aus Beach von der Timmering-Brandl KG und war erneut mit einem Steigpreis von 3.000 € erfolgreich. Etwa 80 Katalog-Nr. später musste sich dann aber der holländische Kunde seinem deutschen Mitwettbewerber geschlagen geben bei einem spannenden Bietduell um die von der Nunnenkamp GbR angebotene top Missouri-Tochter, die nachfolgend mit Boss x Joe x Ramos ein rein Osnabrücker Pedigree führte. Sie erzielte schließlich den nicht alltäglichen Spitzenpreis von 4.500 €. Zusätzlich zu den bereits genannten Betrieben war auch der Betrieb Gundlach aus Hille mit einer Gruppe von acht durchweg auffälligen Rindern bei den Spitzenrindern mehrmals vertreten. Durch die insgesamt gut 20 Rinder mit Steigpreisen von 2.000 € und mehr pendelte sich dann zum Schluss ein doch auch für die Verkäufer sehr zufriedenstellender Durchschnittspreis von 1.644 € (+41 € zur Vorauktion) ein.

Für die nächste Auktion am 16. Oktober 2019 wird ein Gesamtauftrieb von ca. 350 Tieren erwartet.

Preisspiegel

 Tierkategorie    Auftrieb    Verkauft    Preismittel    Preisspanne  Vorauktion
 Bullen 34   31   1.380      750 - 2.400 1.479  
 Kuh  1    1   1.200           
Rinder  197   188    1.644       500 - 4.500  1.603  
 Kälber 2   2    200     200 - 200