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Trend Töchter überzeugen auf der April Auktion

Die Vorzeichen für die April Auktion standen ganz im Einfluss des trockenen Wetters. Zum einen waren viele Landwirte mit der ersten Grasernte beschäftigt, zum anderen treibt die anhaltende Trockenheit vielen Landwirten bereits wieder Sorgenfalten auf die Stirn. Trotz dieser Widrigkeiten stand den angebotenen Tieren auch eine große Käuferschaft gegenüber. Zumeist kamen die Kunden aus dem benachbarten Ausland, so dass am Abend etwa zwei Drittel der Tiere in den Export verladen wurden. Wiederum Zweidrittel dieser Tiere traten hier die Reise nach Belgien oder die Niederlande an.

Schon vor Auktionsbeginn fiel auf, dass im Vergleich zu den Vormonaten nur wenige private Deckbullenkunden den Weg nach Osnabrück gefunden hatten. Daher entwickelte sich eine relativ zähe Bullenauktion mit deutlich vermindertem Durchschnittspreis. Immerhin konnten letztendlich 45 von 49 aufgetriebenen Bullen vermarktet werden. Den Spitzenpreis in diesem Segment erzielte ein genomisch sehr hoch testender Gymnast-Sohn von Nölker in Pye. Dieser für sein Alter enorm entwickelte Bulle wurde im Kaufauftrag für 2200€ nach Hessen verladen. Preislich folgte mit 1900€ ein auffälliger Malinus–Sohn aus einer hochleistenden Boss-Mutter von Bunge, der seinen Dienst zukünftig bei einem Stammkunden in Rheinland-Pfalz verrichten wird. Gefragt waren auch ein Galore-Sohn von Meyer, Kettenkamp aus einer VG-88 eingestuften, eiweißstarken Balisto, sowie ein von Schulze-Placke vorgestellter Gymnast aus einer bekannten US-Kuhfamilie. Diese beiden Klasse-I prämierten Bullen erlösten jeweils 1800€ und gingen an Stammkunden aus Schleswig-Holstein und den Niederlanden.

Auch bei den Rindern gab es einen sehr verhaltenen Start mir eher unterdurchschnittlichen Preisen. Ab etwa Katalog Nummer 100 erbrachten dann aber gerade die guten Tiere auch Spitzenpreise. So kamen am Ende 37 Tiere über die 2.000 € Marke. Ein Viertel dieser Tiere waren Töchter der Bullen Trend und Basta. Gerade Trend fiel auf dieser Auktion besonders positiv auf. Seine Töchter konnten im Durchschnitt deutlich mehr als 1.900 € erlösen und auch der Spitzenpreis von 2.800 € wurde von einer Trend- Tochter erzielt. Dieses mittelrahmige Rind fiel besonders durch Ihr festes und drüsiges Euter auf. Einsatzleistung von über 40 Litern gepaart mit Stärke und einer Topkondition überzeugte den im spannenden Bietduell erfolgreichen Züchter aus Niedersachsen. Angeboten wurde diese Färse von Vogt in Darum. Hinter diesem Tier konnten 5 Färsen für einen Steigpreis von 2.600 € zugeschlagen wurden. Diese Gruppe konnte ebenfalls besonders mit ihrer Leistungsbereitschaft von bis zu 52 kg Milch in der Kontrolle, fest ansitzendem Euter, Spitzenexterieur und ihrem Konditionszustand überzeugen. Drei dieser Rinder wurden am Abend in die Niederlande verladen, je eine konnte von Stammkunden aus Belgien bzw. dem benachbarten Westfalen ersteigert werden. Insgesamt gab der Durchschnittspreis um 41 € nach und lag am Ende bei 1.704 €.

Bei den abschließend versteigerten Kälbern konnten die Preise der letzten Auktionen nicht erreicht werden. Zugeschlagen wurden am Ende 7 Kälber im Schnitt von 260 €. An der Spitze lagen hier zwei Alamo Kälber von Lammers in Hopsten.

Für die nächste Auktion am 22. Mai 2019 wird erneut ein Gesamtauftrieb von 350 Tieren erwartet.

Preisspiegel

 Tierkategorie    Auftrieb    Verkauft    Preismittel    Preisspanne  Vorauktion
 Bullen 49   45   1.343      800 - 2.200 1.716  
 Rinder  218    216   1.704       750 - 2.800 1.745  
 Kalb  8   7   260        200 - 370 428  

(Steigpreise in EUR o. MwSt.)