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Gute Qualität und breite Käuferschaft sorgt für Belebung

Die vorherigen Auktionen im Sommer waren sicherlich belastet durch die Verunsicherung und Sorge innerhalb der Käuferschaft hinsichtlich eigener Futterverfügbarkeit aufgrund der in diesem Sommer außergewöhnlichen Trockenheit. Sicherlich sind diese Probleme teils bei weitem nicht gelöst, aber inzwischen gibt es doch offensichtlich mehr Planungssicherheit und auch zunehmend einen Bedarf speziell für melkende Tiere. Zudem waren zu dieser Auktion neben den Stammkunden aus Belgien und Polen sowohl vermehrt Privatkunden angereist. Zusätzlich waren auch mehrere inländische Kaufaufträge und ein größerer Auftrag für eine Kunden aus Großbritannien zu erfüllen. Somit ergab sich in allen Tierkategorien ein flotter und zügiger Auktionsverlauf mit angestiegenen Durchschnittspreis um gut 200 € bei den Bullen und 100 € bei den Rindern.

Die diesmal aufgetriebenen 26 Deckbullen überzeugten weitestgehend durch gute Gewichtsentwicklung und korrekte Fundamente. Die Spitzenbullen waren diesmal aus unterschiedlichen Gründen besonders begehrt. Der von Knollmeyer aus Müschen angebotene Gymnast-Sohn aus der von ihm früher bei der OSG-Kollektion zugekauften TNP Dana wusste vor allem durch seine herausragenden und fehlerfreien und zugleich hohen genomischen Werte mit gRZG 151 zu überzeugen und am Ende eines Bieterduells mit mehreren Interessenten konnte sich ein Stammkunde aus Belgien diesen wertvollen Bullen sichern. Der gleiche Kunde ersteigerte zudem für 2.100 € den von Schulte in Wechte angebotenen Roxy B-Sohn aus der bei den letzten Schwarzbunt-Tagen ausgestellten Alpine-Tochter Lissa VG-87, die vor allem durch ihre herausragenden Inhaltsstoffe (4,66 % Fett und 3,75 % Eiweiß) bei über 11.000 Liter in der Durchschnittsleistung zu überzeugen wusste. Dazwischen lag noch vom Steigpreis ein von Wischmeier aus Föckinghausen angebotener heterozygot hornloser Power PP-Sohn, der sowohl durch die Hornlosigkeit, sein gutes mütterliches Pedigree, als auch seinem eigenen Exterieur zu überzeugen wusste und von einem Kunden aus Baden-Württemberg angereisten Kunden für 2.400 € mitgenommen wurde.

Bei den 173 aufgetriebenen Rindern ging es von Beginn an lebhaft los, so dass auch bei leicht nachgebenden Durchschnittspreis gegen Ende bis auf 1 Rind alle zügig abgesetzt werden konnten. Die überdurchschnittlich guten Rinder erzielten dabei schnell Steigpreise zwischen 1.600 € und 1.850 €, aber zum Erreichen bzw. Überschreiten der 2.000 €-Schwelle waren diesmal nur wenige Kunden bereit. Letztlich waren es aber doch 14 Rinder, die zwischen 2.000 € und 2.200 € die Spitzengruppe bildete und die meisten dieser Tiere sicherten sich Kunden aus Belgien. Hierzu gehörte mit Steigpreisen von 2200 € eine auffällige hellbunte von Meyer in Kettenkamp angebotene Joyride aus VG-89 Secco sowie eine von Schulze-Placke aus Vennermoor angebotene VH Booth-Tochter mit sehr drüsigem, fest ansitzendem Euter und zugleich hoher Einsatzleistung. Eine der Topfärsen für ebenfalls 2.200 €, die von Nölker aus Pye angeboten BG Melk-Tochter aus einer VG-85 BG ET, sicherte sich ein Kunde aus dem Saarland. Bei den weiteren 11 Färsen mit Preisen von 2.000 € bis 2.150 € war auch eine Vielzahl verschiedener Väter vertreten wie u. a. die OHG-Bullen Alonso, Chanel, Famous, Garant und Select.

Auf der Auktion in 4 Wochen am 17.Oktober 2018 werden wieder ca. 350 Tiere erwartet.

Preisspiegel

 Tierkategorie    Auftrieb    Verkauft    Preismittel    Preisspanne  Vorauktion
 Bullen 26   24   1.431       800 - 2.700 1.210  
 Kuh 0   0   0      0 - 0  0  
 Färsen  173    172   1.589       600 - 2.200 1.486  
 Weiderinder 0   0   0     0 - 0  585   
 Kälber  0   0   0     0 - 0  
                   

(Steigpreise in EUR o. MwSt.)