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Zweigeteilter Auktionsverlauf

Auf der August Auktion konnte ein sehr geteiltes Käufergeschehen beobachten. Zum einen fehlte doch der ein oder andere Privatkunde. Zum anderen konzentrierte sich das Interesse immer wieder auf die gleichen Tiere.

In Anbetracht der Witterung war es auch nicht verwunderlich, dass zu dieser Auktion nur wenige Privatkunden selbst zum Ersteigern von Deckbullen angereist waren. Gleichwohl konnten aber immerhin 30 der insgesamt 33 aufgetriebenen Bullen aufgrund guter Auftragslage bei den Kaufaufträgen abgesetzt werden. Allerdings lag der Durchschnittspreis mit 1.210 € gut 300 € unter dem Niveau der Vorauktion. In der Spitze ragte ein vom Zuchtbetrieb Gr. Honebrink aufgetriebener hornloser Bulle heraus. Hierbei handelte es sich um einen Vollbruder des neuen vielbeachteten OHG-Vererbers Adlon P (Adagio x Rubicon), den sich nach längerem Bieterduell ein extra aus Sachsen angereister Kunde zum Preis von 2.400 € sicherte. Die nächst teuersten Bullen lagen dann bei 1.900 € bzw. 1.800 €. Recht erfolgreich war hierbei der Zuchtbetrieb Kolckhorst-Kahle mit einem für 1.900 € an einen Stammkunden aus dem Sauerland gelieferten Basta-Sohn aus der C-Familie von Steinkamp in Varl und andererseits ein für 1.800 € an einen Kaufauftragskunden aus Schleswig-Holstein zugeschlagenen Epic-Sohn aus einer Schaukuh-Familie von Ballmann, Vennermoor. Ebenfalls für 1.800 € sicherte sich ein Kunde aus dem Märkischen Kreis einen von Meyer, Kettenkamp vorgestellten Sixpack-Sohn aus seiner Airline-Kuhfamilie.

Bei den melkenden Färsen zeigte sich ein sehr geteiltes Bild. So begann die Auktion sehr flott und die ersten Tiere konnten auch zu angemessenen Preisen verkauft werden. Doch genau anders als bei der Vorauktion drehte sich das Blatt zur Hälfte der Auktion. Danach konnten nur noch selten Tiere über 1500 € verkauft werden. Nur bei den GVO-freien Tieren blieb der anfängliche Schwung bis zum Ende der Auktion erhalten. Insgesamt blieb der Durchschnittspreis mit 1.486 € dann doch hinter den Erwartungen zurück.

Bei den Höchstpreisen der Auktion stach ein Trio von Annen in Loxten heraus. Alle drei stammen aus der H-Familie. An der Preisspitze steht hier die Defender-Tochter Henrike mit tadelosen Fundament. Mit einer Leistung von über 40kg Milch aus einem sehr drüsigen und festen Euter konnte sie ihren neuen Besitzer aus dem Zuchtgebiet überzeugen. Sie wurde nach einem spannenden Bieterduell für 2.500 € zugeschlagen. Ihre Stallgefährtin Helone auf dem zweiten Platz ähnelte im Erscheinungsbild dem Spitzentier sehr. Helone stammt vom Spitzenexterieurvererber Garant (RZE 134) ab, der auf der Auktion mehrere sehr gute Töchter stellen konnte. Dieses sehr komplette Tier wechselte für 2.400 € den Besitzer. Als Dritte die nicht weniger überzeugende Goldday- Tochter Henry, die wie bereits Helone von einem Züchter aus Ostfriesland für 2.250 € gekauft wurde. Insgesamt ein beeindruckendes Trio aus dem Zuchtbetrieb das ein tolles Bild auch in ihrer Einheitlichkeit abgab. Alle drei konnten sowohl im Exterieur als auch mit ihrer Leistung überzeugen.

Am Ende wurden dann die beiden Jungrinder von Rohde für 550 € bzw. 620 € an einen Züchter aus dem Zuchtgebiet verkauft.   

Auf der Auktion in 4 Wochen am 19.September.2018 werden wieder über 300 Tiere erwartet.

Preisspiegel

 Tierkategorie    Auftrieb    Verkauft    Preismittel    Preisspanne  Vorauktion
 Bullen 33   30   1.210       750 - 2.400 1.534  
 Kuh 0   0   0      0 - 0  1.400  
 Färsen  178    169   1.486       650 - 2.500 1.512  
 Weiderinder 2   2   585     550 - 620  533   
 Kälber  0   0   0     0 - 0 350   
                   

(Steigpreise in EUR o. MwSt.)