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Hohe Qualität und viele Auslandskunden sorgen für Stabilisierung des Preisniveaus

In den letzten Monaten erlebte man bei den Auktionsverläufen ein starkes Auf und Ab fast parallel der wechselnden Perspektiven für den Milchmarkt. Im November waren viele Kaufinteressenten noch voller Euphorie aufgrund der Ankündigung weiterer Preissteigerungen beim Dezember-Auszahlungspreis. Im Dezember trat dann wieder Ernüchterung und ein deutlicher Preisrückgang bei den Färsen ein auf Basis der dann bekannt gewordenen Milchpreissenkungen zu Jahresbeginn. Nachdem sich im Januar vor allem durch starke Auslandspräsenz der Auktionspreis auf ca. 1.600 € erholt hatte, konnte dieses Ergebnis im Februar bei den Rindern mit durchschnittlich 1.577 € nahezu gehalten werden. Hierfür sorgte vor allem eine vielfältige Auslandsnachfrage durch Kunden aus Polen, England, Belgien und den Niederlanden.

Bei dem recht großen Gesamtauftrieb von fast 40 Deckbullen dominierten allerdings die deutschen Kunden, es wurden aber auch mehrere Bullen für Kunden aus Polen und den Niederlanden zugeschlagen. Bis auf einen Bullen konnten alle verkauft werden zum Durchschnittspreis von 1.389 €. Die meisten Kunden waren primär interessiert an Bullen mit tadellosem Exterieur und guter Entwicklung aus sicheren bewährten Kuhfamilien. Alleine 7 Bullen erzielten Preise von 2.000 € und mehr. Preissieger wurde mit 2.700 € ein in Klasse 1 prämierter Select-Sohn aus der hochleistenden eiweißstarken VG-86 Xacobeo-Tochter Shiva von Bunge, die u. a. bei der OHG bereits den Sunday-Sohn Success und einen weiteren Vollbruder in Spanien hervorgebracht hat. Diesen Bullen sicherte sich nach längerem Bieterduell ein aus Schleswig-Holstein angereister Kunde, der sich dann später auch noch eine der besten Rinder in der Auktion, eine Missouri von Thöle für 2.300 € gönnte.  Für 2.500 € wurde gleich zu Auktionsbeginn ein hornloser rotbunter Deko Red-Sohn aus der bekannten Wonderred-Kuhfamilie von Gülker in Haldem an einen Kunden aus dem benachbarten Westfalen zugeschlagen. Den gleichen Steigpreis erzielte zudem der im Kaufauftrag nach Schleswig- Holstein gelieferte in Klasse 1 prämierte Bellarabi-Sohn aus einer 89 Punkte Lancelot mit bereits 100.000 kg Lebensleistung von Udo Marquard in Icker.

Ein eindrucksvoller Beleg für die Qualität der aufgetriebenen Färsen war die Kollektion von 6 Rindern des Betriebes Rohde, der mittelfristig leider die Milchviehhaltung aufgibt und damit nach und nach alle Färsen zur Auktion auftreibt. Sie erzielten im Durchschnitt 2.100 € und besonders heraus ragten hierbei 3 Commander-Töchter für 2.500, 2.400 bzw. 2.100 €. Sie stammten aus hervorragenden Kühen wie einer gerade kürzlich eingestuften EX-91 Caliber-Tochter sowie 2 bereits bei der Verbandsschau prämierten Müttern und all diese wertvollen Zuchtprodukte sicherte sich ein Stammkunde aus den Niederlanden. Von den Bullen mit größerer Töchterzahl gefielen wie üblich in den letzten Monaten immer wieder viele gute Boss- und Select-Töchter und von den jüngeren Bullen vor allem die Garant-Töchter. Insgesamt konnten die Käufer aus In- und Ausland von den sehr guten und einheitlichen Qualitäten in Osnabrück überzeugen. Auf der Februar Auktion waren es nur gut eine Hand voll Färsen die zu einem Preis unter der 1.000 € Marke zugeschlagen wurden. Am Ende des Tages konnten alle Käufer zufrieden die Heimreise antreten.

Für die Auktion am 7. März werden über 350 Tiere erwartet.

Preisspiegel

 Tierkategorie    Auftrieb    Verkauft    Preismittel    Preisspanne  Vorauktion
 Bullen 38   37   1.398      700 - 2.700 1.370  
 Kuh 0   0   0       0 - 0  0  
 Färsen  224    209   1.577       800 - 2.500 1.608  
 Weiderinder  0    0   0     0 - 0    
 Kälber  1   1   300     300 - 300    

(Steigpreise in EUR o. MwSt.)