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Erste Auktion 2018 wird von belgischen Käufern belebt

Die sich in den letzten Wochen abzeichnende schwierigere Lage am Milchmarkt führte bei der ersten Auktion im neuen Jahr, am 10. Januar 2018, nach wie vor zu deutlicher Zurückhaltung der Inlandskunden. Andererseits hatten sich glücklicherweise einige Stammkunden aus Belgien und Polen angekündigt, die bevorzugt an Tieren der oberen Qualität interessiert waren. Somit wurden auch speziell die guten Rinder gegenüber der Vorauktion schnell mit deutlich höheren Geboten bedacht und führten zu einem Preisanstieg um 115 € auf 1.608 € im Durchschnitt.

Auch zu Beginn bei den Bullen waren die Kaufinteressenten bevorzugt an den sehr guten korrekten Bullen interessiert, wohingegen Bullen mit schwächerer Entwicklung und insbesondere Mängel in den Fundamenten schwierig bzw. nur mit erheblichen preislichen Zugeständnissen absetzbar waren. Von den sechs Klasse 1 prämierten Bullen waren die drei aufeinander folgenden Katalognummern 22 – 24 in der Gunst der Käufer mit Abstand am stärksten begehrt. Preissieger war ein mit top Fundamenten ausgestatteter hellbunter County-Sohn aus der bekannten 100.000 Liter EX-92 Ramos-Tochter Honduras von Annen, den sich nach längerem Bieterduell ein Kunde aus Westfalen sicherte. Von den Bullen mit genomischen Ergebnissen und zugleich gutem eigenen Exterieur überzeugte am meisten der gleich nachfolgende Kerrigan-Sohn aus der Airline-Kuhfamilie mit einem gRZG von 148; aus dieser Kuhfamilie stammt auch der OHG-Bulle Sharan, von dem im Laufe der späteren Auktion die ersten melkenden Töchter im Angebot waren. Der Bulle Nr. 23 ging im Auftrag für 2.300 € an einen Kunden aus Schleswig-Holstein. Als dritter Bulle in der Preishitliste folgte der Board-Sohn aus einer eiweißstarken VG-85 Mascalese-Tochter von Reinermann, Rüsfort, den sich ein Kunde aus Baden-Württemberg sicherte.

Nachdem im Vormonat bei den Rindern der Preis doch deutlich nach unten ging konnten im Januar wieder etwas höhere Preise erzielt werden. Am Ende kletterte der Durchschnittspreis um 112 € auf 1.608 €. Dafür waren in diesem Monat hauptsächlich die belgischen Kunden verantwortlich. Stammkunden aber auch neue Kaufinteressenten sorgten dafür, dass fast die Hälfte aller Tiere demnächst in belgischen Ställen stehen werden. Diese Kunden aber auch ein Stammkunde aus Polen waren gerade an besseren Qualitäten interessiert. In der Spitze wurden zwei Tiere für 2.300 € zugeschlagen. Zum einen die Boss- Tochter Adelheit von Meyer zu Reckendorf aus Bad Rothenfelde. Dieses Tier konnte den belgischen Kunden gerade durch ihr sehr drüsiges und gut aufgehängtes Euter überzeugen. Ihre Leistung von 36 Litern bei 3,8% Eiweiß sicher auch ein Kaufgrund und eine Bestätigung der guten Vererbung von Boss. Ebenfalls an der Spitze des Preisfeldes eine von vielen auffälligen Missouri- Töchtern. OH Dina aus der D- Familie von Ossege in Hardensetten wurde am Ende des Tages nach Polen verladen. Sie konnte durch eine Leistung von über 50 Litern und einem Gesamtpaket aus viel Kraft und Körper bei einem sehr gutem Euter die Käufer beeindrucken. Für 2.250 ebenfalls nach Belgien zugeschlagen wurde eine Tochter des OHG Vererbers Season. WFL Tora wurde von Linkmeyer in Haltern angeboten. Die mit sehr viel Kraft und einem sehr breiten und ideal ansitzendem Euter ausgestattete Färse hatte ebenfalls bereits eine Kontrolle von über 40 kg vorzuweisen.

Für die kommende Auktion am 07.02.2018 wurden über 350 Tiere gemeldet.

Preisspiegel

 Tierkategorie    Auftrieb    Verkauft    Preismittel    Preisspanne  Vorauktion
 Bullen 34   28   1.370      900 - 2.600 1.462  
 Kuh 0   0   0       0 - 0  0  
 Färsen  209    202   1.608       700 - 2.300 1.496  
 Weiderinder  0    0   0     0 - 0 992  
 Kälber  0   0   0     0 - 0 490  

(Steigpreise in EUR o. MwSt.)