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Cicero-Vollschwester überzeugt und erzielt Spitzenpreis von 4.000 €

Nach der sehr flotten November-Auktion waren die Vorzeichen für die OHG-Auktion am 13. Dezember etwas verhalten. Einerseits beherrschen aktuell die Meldungen über voraussichtlich zum Jahresbeginn fallende Milchpreise die Fachpresse und führen bei den Kunden zu Verunsicherung andererseits sorgten der Wintereinbruch in dieser Woche und teils schwierige Straßenverhältnisse für das Fernbleiben einiger eingeplanter Kunden.

Dies zeigte sich vor allem bei dem großen Bullenangebot sehr schmerzhaft, denn nahezu ein Handvoll Kunden, die an sich ihr Kommen zugesichert hatten, fehlten letztlich doch am Auktionstag. Somit blieb auch erstmals in diesem Kalenderjahr ein nennenswerter Überstand an 9 nicht verkauften Bullen. Bei den erfolgreichen Verkäufen war allen voran der Zuchtbetrieb Reinermann mit Genetik aus der bekannten Elisa-Familie erfolgreich. Das längste Bieterduell ergab sich für den Lighter-Sohn aus der Boss-Tochter Elisa Marie und am Ende sicherte sich ein Kunde aus Schleswig-Holstein diesen Bullen für 2.700 €. Ein Kerrigan-Sohn aus Elisa Marie‘s Mutter, RR Bookem Elise VG-87, ging für 2.000 € im Kaufauftrag an einen Kunden aus Baden-Württemberg. Ebenfalls im Kaufauftrag wurde gleich zu Beginn der erste in Klasse 1 prämierte Barolo-Sohn aus einer Defender von Reinermann für 2.100 € für einen Kunden aus dem Sauerland ersteigert. Als weiterer Bulle in diese Spitzengruppe der 2.000 €-Bullen reihte sich ein von Redecker in Schwagstorf angebotener hornloser Ems Red-Sohn ein, den sich nach längerem Bieterduell ein Kunde aus Schleswig Holstein sicherte.

Bei den Rindern wurde gleich zu Beginn klar, dass das gute Niveau der Vorauktion nicht gehalten werden würde. Gerade Rinder die schon länger in Milch waren oder höheren Zellgehalt bzw. geringere Milchleistung aufwiesen wurden zu deutlich günstigeren Preisen zugeschlagen. Insgesamt rutschte der Durchschnittspreis um 265 € auf 1.496 €. Eine Besonderheit der Auktion war die Versteigerung der Vollschwester des OHG Vererbers Cicero KNS Diane. Die von Niermann, Schiplage angebotene Cinema Färse konnte neben ihrer erfolgreichen Kuhfamilie auch durch ihr eigenes Erscheinungsbild überzeugen. Sie wurde bereits mit 85 Punkten eingestuft und lässt auf die Cicero Nachkommen hoffen. Sowohl im Fundament und Euter ließ die mittelrahmige Färse kaum Wünsche offen. Das Tier wurde nach spannendem Bietduell für 4.000 € einem Stammkunden aus Belgien zugeschlagen. Zweitteuerste Färse wurde mit 2.200 € eine dunkle Modena Tochter von Rohde in Andorf. Sie konnte ebenfalls durch sehr viel Milchtyp und einem sehr festem und korrektem Euter bei einer Milchleistung von über 35 Litern überzeugen und wurde am Abend ins Sauerland verladen.

Ein weiteres Highlight und ebenfalls mit 4.000 € honoriert wurde ein genomisch getestetes Jungtier aus der Sonderkollektion von Scheffer aus Menden. Dieses Mission P aus Ballistos Beste hat einen gRZG von 151 und wurde an einen Züchter aus Minden-Lübbecke verkauft. Bei den Weiderindern wurde gerade durch einige sehr interessante Zuchtprodukte ein Durchschnittspreis von 992 € erreicht.

Die Kälber die gerade in der Entwicklung sehr positiv auffielen wurden zu einem Durchschnittspreis von 490 € und einem Plus von 180 € zugeschlagen. Das teuerste Kalb war auch gleichzeitig das jüngste Tier der Auktion. Das Missouri-Kalb von Neßlage wurde für 1.000 € nach Nordrhein-Westfalen verkauft.

Für die kommende Auktion am 10.01.2018 wurden über 400 Tiere gemeldet.

Preisspiegel

 Tierkategorie    Auftrieb    Verkauft    Preismittel    Preisspanne  Vorauktion
 Bullen 35   26   1.462      850 - 2.700 1.325  
 Kuh 0   0   0       0 - 0  1.233  
 Färsen  250    241   1.496       450 - 4.000 1.761  
 Weiderinder  28    23   992     450 - 4.000 0  
 Kälber  10   8   490     300 - 850 310  

(Steigpreise in EUR o. MwSt.)