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Gute Qualität führt zu stabilisiertem Preisniveau in allen Kategorien bei April-Auktion

Nach dem teils etwas wechselhaften Auktionsverlauf im März traf das vielfältige und genetisch interessante Angebot von Zuchtbullen bis zu Zuchtkälbern bei der OHG-Zuchtviehauktion am 19. April erneut auf eine erfreulich breite Käuferschaft sowohl aus dem Inland als auch bei ausländischen Kunden aus Belgien, Polen, den Niederlanden und Spanien. Obwohl Phasen von zurückhaltenden, vorsichtigen Geboten immer wieder mit lebhaftem Bietgeschehen wechselten, gab es am Ende der Auktion in allen Tierkategorien erfreulicherweise moderate Preissteigerungen von 60 bis 117 € zu vermelden und damit bei den Auktionsbullen ein sehr gutes Ergebnis mit durchschnittlich 1.582 €, bei den Zuchtrindern mit 1.571 € sowie bei den Jungrindern und Kälbern mit 483 € bzw. 352 €.

Die Qualität der Auktionsbullen war zu dieser Auktion überdurchschnittlich, so dass eine beachtliche Anzahl von 10 Bullen in Qualitätsklasse 1 prämiert werden konnte. Am gefragtesten aus dieser Gruppe waren vor allem mehrere genomisch hoch testende Battlecry-Söhne aus top Kuhfamilien wie der Reinermann’schen R-Linie, der Ossege’schen D-Linie oder auch der Bunge’schen S-Familie, die allesamt zum einheitlichen Preis von 2.100 € nach Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein verkauft wurden. Gefragt waren aber zudem Bullen von Vätern mit etwas anderen Pedigrees, so dass ein von der Meier GbR aus Lashorst angebotener Missouri-Sohn ebenfalls 2.100 € erzielte und letztlich ein von Wißmann in Suttorf angebotener Milford P-Sohn aus dänischer Kuhfamilie mit 2.400 € den Spitzenpreis erzielte; dieser Bulle ging im Kaufauftrag an einen Kunden aus der Grafschaft Bentheim.

Der Marktverlauf bei den Zuchtrindern war zu dieser Auktion sehr differenziert nach Qualität. Besonders begehrt waren vor allem die sehr guten Rinder, so dass auch mehr als 20 Färsen Preise von 2.000 € und darüber erreichten. Obwohl bei der aktuellen April-Zuchtwertschätzung durch die Umstellungen beim Exterieur der beliebte OHG-Bulle Select einiges verlor, stellte er bei dieser Auktion erneut mit immerhin 8 Färsen in dieser Spitzengruppe die meisten Rinder. Den absoluten Top-Preis erzielte eine Lexus-Tochter aus Sunday vom Betrieb Kühn-Altevogt und damit ebenfalls ein rein OHG-gezogenes Zuchtprodukt, das sich ein Stammkunde aus den Niederlanden sicherte. Der gleiche Beschicker hatte kurz zuvor eine weitere Lexus-Tochter für 2.500 € an den gleichen Kunden verkaufen können und war damit neben dem Betrieb Reinermann, der insgesamt 4 Rinder in der Spitzengruppe mit ≥ 2000 € stellte und zudem auch der Züchter der beiden diesmal erfolgreichsten Bullen (Lexus und Select) ist, der wohl erfolgreichste Auktionsbeschicker. An 3. Stelle in der Toppreisliste folgte dann gleichauf mit 2400 € eine von Reinermann angebotene Select, die auch an unseren Stammkunden aus den Niederlanden ging sowie eine der ersten hinsichtlich Exterieur auffällig guten Movie – Töchter, die von Klemann aus Haltern angeboten wurde.

Zum Abschluss der Auktion war diesmal ein vergleichsweise großes Angebot an Jungrindern und Kälbern gemeldet. Den Spitzenpreis erzielte ein bereits genomisch untersuchtes County-Kalb aus der Bullenmutter Epic Rapunzel von Evers, welches sich ein Züchter aus dem Altkreis Bersenbrück sicherte. Auch die interessantesten Jungrinder, eine Air-Red sowie eine Awesome vom Betrieb Neßlage verblieben beide im OHG-Gebiet für jeweils 600 €.

Für die nächste Auktion am 17. Mai 2017 wird wieder ein großes Angebot von bis zu 400 Tieren erwartet.