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Rutschiger Start ins neue Jahr!

Rutschiger Start ins neue Jahr!

Direkt nach der für die Verkäuferseite so erfreulichen Auktion im Dezember begann das neue Jahr jetzt mit einer Auktion, die doch deutlich niedriger im Durchschnittspreis lag. Hier spiegelt sich wohl auch die ungewisse und doch schwierige Lage in der gesamten Milchwirtschaft wieder. Aber auch das Auf und Ab der einzelnen Auktion setzt sich fort. Das weiterhin Bedarf besteht, wurde jedoch auch deutlich. Nachdem zu Anfang der Auktion die Käufer sehr zurückhaltend auf die einzelnen Tiere boten, steigerte sich das Interesse bis zur letzten Katalognummer.

Trotz des gegenüber der Vorauktion niedrigeren Durchschnittspreises mit nun 1.441 € gestaltete sich der Verkauf der Deckbullen durchaus noch positiv und sehr zügig mit einer 100 %igen Verkaufsquote. Hierfür war die durchweg gute Exterieurqualität der aufgetriebenen Bullen verantwortlich. Sogleich der erste Bulle im Ring mit einem reinen OHG-Papier (Design-Sohn aus einer 100.000 Liter Ramos) war hart umkämpft und ging letztlich für 1.800 € über einen bekannten Bullenvermittler an einen westfälischen Betrieb. Noch deutlich längere Bieterduelle gab es bei den in Klasse 1 prämierten Bullen. Insbesondere bei dem Silver-Sohn aus RR Bookem Elise von Reinermann. Bei ihm passte nicht nur das sichtbare Exterieur des Bullen, sondern auch seine Genomics waren speziell für Exterieur herausragend (gRZE 143), so dass er zum Top-Preis von 2.900 € im Kaufauftrag an einen Kunden aus Hessen ging. Auch der nachfolgende Klasse 1-Bulle, ein Silver-Sohn aus MEY Ralma EX-91 von Meyer in Kettenkamp, war stark umkämpft und ging für 2.500 € ebenfalls im Kaufauftrag an einen Kunden in Westfalen. Als Dritter folgte in der Preisliste ein weiterer Silver-Sohn, der von Kolckhorst-Kahle angeboten wurde und für   2.100 € nach Baden-Württemberg verkauft wurde. Bei seiner Mutter, KKH Boss Annalena VG-86, handelt es sich um die letztjährige Siegerfärse bei den Schwarzbunt-Tagen, die zugleich eine Halbschwester zu dem aktuellen OHG-Exterieurbullen Louis ist.

Die Rinderversteigerung gestaltete sich dann doch schwieriger als erwartet. Hier konnten bei dieser Auktion gerade die deutschen Kunden die Gunst der Stunde nutzen und gutes Zuchtvieh für einen sehr moderaten Preis kaufen.

Die Spitze mit 2.400 € setzte eine Mascalese-Tochter von Evers in Settrup. Diese schaufähige-Färse mit edlem Körperbau und einem tollen Euter ging nach Baden- Württemberg. Dahinter folgt eine dunkle Pitbull-Färse aus einer sowohl im Exterieur und in der Leistung überzeugenden Kuhfamilie von Niermann in Schiplage. Beides wurde durch diese starke Färse bestätigt und brachte dem Besitzer 2.100 €. Auch die dritte Färse von Thumann in Vehs überzeugte die Kunden durch ihr Leistungsbereitschaft und ihrem sehr lebhaften Euter. Beide Färsen wurden nach der Auktion nach Belgien verladen.

Die zum Abschluss der Auktion angebotenen je zwei Weiderinder bzw. Kälber konnten zu Durchschnittspreisen von 425 € bzw. 310 € verkauft werden. Hier fielen sicher die beiden schicken Alonso-Jungrinder auf.

Für die nächste Auktion am 8. Februar 2017 wird ein großes Angebot von mehr als 500 Tieren erwartet.