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Erfolgreiches Auktionsergebnis durch gute Tierqualitäten und hohe Nachfrage

Trotz der weiter sinkenden Milchpreise konnte die Zuchtviehauktion der Osnabrücker Herdbuch eG am 08.06.2016 in allen Bereichen erfolgreich abgeschlossen werden. Kunden aus Polen, Italien, Belgien und Holland haben durch ihre hohe Nachfrage die Preise positiv beeinflusst.

Den gelungen Auftakt der Auktion machten die Bullen. Für alle Bullen gab es von Anfang bis Ende eine rege Nachfrage, so dass nur ein Bulle unterhalb der 1.000 €-Schwelle blieb. Gleich vier Bullen erreichten Preise von 2.000 € und mehr. Die Top-Bullen stellte diesmal der Betrieb Bunge mit einem für 2.600 € verkauften Missouri-Halbbruder zu dem in Italien hoch rangierenden Glorioso (aus Beacon Sambuca VG-86), den sich ein Kunde aus Mecklenburg- Vorpommern sicherte. Gleich die nachfolgende Katalog-Nummer, ein Supershot aus der Joy-Familie von Bunge, war ebenfalls sehr umkämpft und ging für 2.400 € nach Nordrhein-Westfalen. Preislich genau zwischen diesen beiden Bullen rangierte ein Missouri-Sohn aus der Reinermann’schen Rita-Familie für 2.500 €, der vor allem mit den höchsten genomischen Exterieurzuchtwerten zu überzeugen wusste und zukünftig in einer Herde in Schleswig-Holstein seinen Dienst verrichten wird.

Die Versteigerung der Färsen verlief optimal. Die aus dem Ausland und Süddeutschland angereisten Kunden wurden von den sehr guten Tierqualitäten überzeugt und haben somit trotz der zurzeit schlechten Marktlage hohe Gebote abgegeben, sodass der Durchschnittspreis um gut 350 € gestiegen ist und sich bei 1.381 € eingependelt hat. Eine Pagini Färse von Hocke konnte durch ihr sehr gutes und ausdruckstarkes Exterieur überzeugen und ging für dem Höchstpreis von 2.100 € nach Belgien. Auch die beiden preislich folgenden Färsen gingen für 1.900 € nach Belgien. Darunter eine leistungsstarke, mittelrahmige Beach Tochter mit sehr guten Fundamenten von Brunsmann und eine Select Tochter von Uhlmann.

Sehr erfolgreich verlief auch der nachfolgende Verkauf der Sonderkollektion des Zuchtbetriebes Mohrahrend. Alle aufgetriebenen Rinder und Kühe wurden für einen Top- Durchschnittspreis von 1.544 € verkauft. Die gesamte Kollektion fiel durch enorme Qualität und perfekte Vorbereitung sehr positiv auf. Die zum zweiten Kalb trockenstehende Fever Tochter MOH Higlight mit exklusiven Schaupedigree sicherte sich ein Kunde Bayern für den Höchstpreis von 2.000 €.

Die OSG-Kollektion wurde mit einem Durchschnittspreis von 2.422 € abgeschlossen. Den Höchstpreis dieser Kollektion erzielte mit 4.900 € die Nr.1 Missouri Tochter von dem Zuchtbetrieb Niermann mit einem gRZG von 156. Für 4.000 € wurde die homozygot hornlose Powerball Tochter von Specker zur Lage zugeschlagen. Auch bei der nachfolgenden Jungrinderkollektion die, zu einem Großteil von dem Zuchtbetrieb Evers beschickt wurde, sind einige Highlights zu nennen. Ein Kingboy-Rind mit 138 gRZG aus der Cosmopolitan-Familie von Evers ging für 2.000 € nach Belgien. Der Betrieb Asmuß verkaufte für 1.700 € eine Commander-Tochter aus der Apple-Familie mit 141 gRZG nach Sachsen-Anhalt. Der gleiche Kunde sicherte sich eine weitere Commander Tochter von Evers, die auf Cara zurückgeht, für 1.500 €.

Die nächste Zuchtviehauktion findet am 13.07.2016 statt.