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Zuchtviehauktion zum Jahresauftakt mit gutem Ergebnis

Die OHG Auktion am 13. Januar 2016 war die erste, die nach dem im Dezember neu erteilten BHV-1 Freiheitsstatus für Niedersachsen in der Halle Gartlage durchgeführt wurde. Somit konnten auch wieder Kunden aus den neuen Bundesländern und Süddeutschland direkt von der Auktion beliefert werden. Hinzu kam eine recht gute internationale Nachfrage durch Stammkunden aus Polen, Belgien und den Niederlanden sowie seit längerer Zeit wieder durch einen spanischen Kunden. Somit nahm die Auktion insgesamt einen sehr zufriedenstellenden, flotten Verlauf.

Etwas schwieriger war dagegen zu Beginn der Absatz der insgesamt 38 aufgetriebenen Bullen. Zum Teil erfüllten nicht alle Bullen die Ansprüche der meisten Deckbullenkunden hinsichtlich Pedigree und/oder genomischer Zuchtwerte, wobei hier oft gravierende Schwächen im Profil erheblich mehr den Absatz einschränkten als das gRZG-Niveau. Klarer Preissieger war mit 2.600 € ein von Bunge, Niedermehnen, angebotener President-Sohn aus der gerade kürzlich EX-90 eingestuften Bookem Jeamy und damit ein Halbbruder zu dem OHG-Bullen Chris. Diesen wertvollen Bullen, der zudem durch tadelloses Exterieur und Typ zu überzeugen wusste, sicherte sich ein treuer Stammkunde aus Ostfriesland. Herr Bunge wurde mit diesem Preis zudem dafür belohnt, dass er den Aufwand einer 30-tägigen Quarantäne als westfälischer Betrieb auf sich genommen hatte, um die OHG-Auktion beschicken zu können. 2.000 € erzielte ein President-Sohn aus der EX-90 RR Lightning Rikana von Reinermann, der an einen Kunden aus Belgien ging. Teuerster Rotbunt-Bulle war für 1.900 € ein enorm entwickelter Lamy-Red P-Sohn von Bösemeyer, der auf die berühmte Blackrose EX-96 zurückgeht und ebenfalls nach Belgien verladen wurde.

Im Anschluss an die Bullen folgte die Versteigerung der Färsen. Die Kunden zeigten sich auf Grund der guten Qualität mit dem Angebot sehr zufrieden. Die gut entwickelten Färsen konnten mit ihren super Eutern und Fundamenten überzeugen. Diese hohe Qualität traf auf eine gute Nachfrage, sodass der Auktionsverlauf recht flott war. Im Laufe der Auktion stieg der Durchschnittspreis kontinuierlich an und pendelte sich letztendlich bei 1.526 € ein. Etwa 30 % der Färsen wurden für Steigpreise von 1.750 € und mehr zugeschlagen. Der Spitzenpreis dieser Auktion lag bei 3.500 € für eine AltaOak-Tochter vom Zuchtbetrieb Thöle aus Westendorf. Diese leistungs- und exterieurstarke Färse sicherte sich ein Kunde aus Belgien. Der Betrieb Thöle stellte zudem die zweitteuerste Färse, eine rote Jorck-Tochter, die nach Holland verkauft wurde. Ebenfalls nach Holland ging eine Mixer-Tochter vom Zuchtbetrieb Kolckhorst-Kahle aus Haltern für 2.400 €.

Das Angebot an Kälbern war mit 11 aufgetriebenen Kälbern klein, aber fein. Den Höchstpreis von 420 € erzielte ein Boss-Kalb vom Zuchtbetrieb Hartmann aus Rothertshausen. Von dem gleichen Betrieb wurde auch das zweitteuerste Kalb, ebenfalls ein Boss-Kalb, für 400 € verkauft.

Die nächste Zuchtviehauktion findet am 10. Februar 2016 statt. Für die Auktion sind wieder knapp 400 Tiere gemeldet.