Kontakt:

OHG-Zentrale
Telefon 05422 / 987-0
E-Mail: info@ohg-genetic.de

Schnellkontakt:

Kopfbild

Super Auktionsergebnis in allen Bereichen

Ausreichende Nachfrage und gute Qualität führte zu Preissteigerungen

Nachdem die Durchschnittspreise bei der letzten Zuchtviehauktion in allen Bereichen nachgelassen haben, sind die Preise auf der gestrigen Auktion in allen Bereichen erfreulicherweise wieder gestiegen. Dieser Preisanstieg war auf Grund der fallenden Lebensmittelpreise und eher negativen Prognosen zur Entwicklung des Milchpreises überraschend.   

Bei dem enorm großen Angebot an Deckbullen legten die Käufer bei ihren Kaufentscheidungen besonderen Wert auf gutes eigenes Exterieur der Bullen. Die 14 in Klasse 1 prämierten Bullen erzielten im Durchschnitt 1.950 € bei einer Spanne von 1.500 bis 2.600 €. Klarer Preissieger war der typstarke Select-Sohn aus VG-87 Mr. Burns und dann Rudolph Esra DT VG-88 von Starke in Varl, den sich ein Käufer aus dem Saarland nicht nur wegen seines Typs, sondern auch der hohen Lebensleistung über viele Generationen in der Familie sicherte. Für 2.200 € wurden 3 weitere Bullen versteigert, sehr auffällig in dieser Preiskategorie war ein Summer-Sohn von dem Betrieb Langhorst GbR aus Wehe. Dieser Bulle überzeugte durch ein herausragendes Exterieur und ging per Kaufauftrag in den Kreis Heinsberg. Auch wenn die nicht so gut entwickelten oder im Exterieur nicht vollends überzeugenden Bullen deutlich niedriger bezahlt wurden und auch einige nicht absetzbar waren, konnte doch insgesamt bei nahezu 50 verkauften Deckbullen ein gegenüber der Vorauktion um 57 € gestiegener Durchschnittspreis von 1.411 € erzielt werden.

Die Mischung aus geringeren Auftriebszahlen bei den Färsen, guter Qualität und ausreichender Nachfrage aus dem In- und Ausland hat zu einem um knapp 170 € gestiegenen Durchschnittspreis geführt. Aus dem Ausland reisten Kunden aus Belgien, Holland und Polen an. Die Auslandskunden waren bereit, für gute Qualität auch Preise oberhalb von 2.000 € zu bezahlen. So konnten 40 % der verkauften Färsen Preise von 2.000 € und mehr erzielen. Die teuerste Färse war eine Goldino-Tochter von dem Betrieb Nunnenkamp aus Schröttinghausen. Sie überzeugte im Ring, vorgeführt durch das Auktionsteam der OHG, einen belgischen Kunden durch ihr super Exterieur bei hoher Einsatzleistung. Ihr folgen weitere 4 Generationen reine OHG-Genetik. Die beiden zweitteuersten Färsen gingen ebenfalls für 2.800 € nach Belgien. Bei diesen Färsen handelte es sich zum einen um eine Wizzard-Tochter von dem Betrieb Reinermann aus Rüsfort und zum anderen um eine Exol-Tochter von dem Betrieb Schulze-Placke aus Vennermoor.

Die Verkaufsquote bei den Kälbern lag bei 100 % mit einem um 66 € gestiegenen Durchschnittspreis. Ein Boss-Kalb von dem Betrieb Huntebrinker aus Wehringdorf war ein sehr auffälliges Kalb, welches sich ein Kunde aus dem OHG Gebiet für 650 € sichern konnte.   

Die nächste Zuchtviehauktion findet am 17.06.2015 in der Halle Gartlage in Osnabrück statt. Für diese Auktion werden in etwa 400 Tiere erwartet. Im Rahmen der Juni Auktion werden wieder die Osnabrücker Summer Genomics veranstaltet, eine Sonderkollektion von genomisch hoch interessanten Kälbern und Jungrinder. Außerdem stellen zwei Betriebe Jungviehbetriebskollektion, sodass das gesamte Jungvieh und Kälberangebot nicht nur hervorragende Auswahlmöglichkeiten, sondern auch besonders interessante Genetik bietet.