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Hohe Nachfrage aus dem In- und Ausland führte zu ansteigenden Färsenpreisen

 

Die Osnabrücker Herdbuch eG veranstaltete am 11.03.2015 ihre monatliche Zuchtviehauktion in der Halle Gartlage in Osnabrück. Die März Auktion war die letzte Auktion vor dem Ende der Milchquote am 31.03.2015. Dieses Datum hat schon jetzt seine Schatten vorausgeworfen und zu einem um 210 € gestiegenen Durchschnittspreis von 1.834 € geführt. Das bevorstehende Quotenende führte zu geringeren Auftriebszahlen bei steigender Nachfrage aus dem In- und Ausland. So sind über 50 % der verkauften Färsen im Inland geblieben. Die restlichen Färsen gingen nach Polen, Belgien und Holland.

Zu Beginn der Auktion wurden wie gewohnt die Bullen versteigert. Von den 47 aufgetriebenen Bullen wurden 43 verkauft. Als Bullenvater war diesmal der OHG-Topbulle Boss am stärksten vertreten. Bei der morgendlichen Körung wurden insgesamt 9 Bullen in Klasse I prämiert und alleine 7 hiervon waren Boss-Söhne. Somit wurden immerhin mehr als 2/3 der angebotenen Boss-Söhne in der besten Klasse hinsichtlich des eigenen Exterieurs eingestuft und die 7 prämierten Boss-Söhne erreichten einen beeindruckenden Durchschnittspreis von 2.130 €. Preissieger war der von Lübbert, Schledehausen angebotene Boss-Sohn aus einer 87 Punkte Ramos, der im Kaufauftrag für 2.700 € nach Schleswig Holstein ging. Zweitteuerster Bulle der Auktion war dann ein Halbbruder zu Boss, ein aus Embryozukauf stammender und von Brockmann, Icker vorgestellter Chevrolet aus KNS Rendezvous, der zudem mit einem guten genomischen Zuchtwertergebnis ausgestattet war und für 2.600 € an einen Kunden aus Baden-Württemberg ging. An dritter Stelle in der Preisrangliste folgte ein von Bunge Agrar angebotener Boss-Sohn aus VG-86 MoM und dann der bekannten Joy, der im Auftrag an einen Kunden in Schleswig-Holstein ging.

Der Auktionsverlauf bei den Färsen verlief von Beginn an sehr flott, sodass durch reges Bietgeschehen gute Preise erzielt wurden. Die sechs teuersten Färsen wurden zu Preisen zwischen 2.600 und 2.900 € zugeschlagen. Sie stammen alle von OHG – Vererbern ab. Die teuerste Färse war eine Legato Tochter von dem Betrieb Kl. Helmkamp aus Gr. Drehle, sie ging an einen Kunden aus Holland. Die zweitteuerste Färse war eine Wizzard Tochter von dem Betrieb Annen aus Loxten, die für 2.800 € zugeschlagen wurde. Eine Maxim Tochter von dem Betrieb Bierbaum aus Föckinghausen wurde ebenfalls für 2.800 € verkauft. Auch diese beiden Färsen sowie auch die viertteuerste, eine Goldino Tochter, und die fünftteuerste, eine Wizzard Tochter, gingen an Kunden aus Holland. Insgesamt wurden 100 % der aufgetriebenen Färsen verkauft, dies zeigt sicherlich auch die ansteigende Nachfrage und gute Qualität der OHG- Zuchtfärsen.

Von den 10 aufgetriebenen Kälbern wurden alle Kälber zu einem um 44 € gestiegenen Durchschnittspreis im Vergleich zum Vormonat verkauft. Die beiden teuersten Kälber, eine Wizzard Tochter und eine Boss Tochter von dem Betrieb Allerdissen, Insingdorf wurden für 570 € verkauft. Beide Kälber gingen in einem Betriebe in Schleswig Holstein. Bereits vor der Auktion haben sich einige Kunden nach den Kälbern informiert, ihnen wurden qualitativ gute Kälber präsentiert, dies zeigt sich ebenfalls durch die guten Durchschnittspreise.

Die nächste Zuchtviehauktion findet am 15. April 2015 statt.