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Superlative und Premieren: Top-Genetik im Wandel der Genomics

Heiße Pedigrees erzielen Traumergebnisse

Die diesjährige Top Genetik Auktion der Osnabrücker Herdbuch eG fand am 25.01.2014 um 14.00 Uhr im Anschluss an die Osnabrücker Schwarzbunt-Tage statt. Die Kollektion war vorab vor allem hinsichtlich eines jeweils überzeugenden Komplettpaketes ausgewählt worden, so dass nicht nur die genomischen Zahlen der Verkaufstiere überzeugen konnten, sondern vor allem bot sich den Interessenten auch eine hinsichtlich Exterieur, eine sehr gute und ausgeglichene Kollektion. Eine Neuigkeit war, dass zum ersten Mal hohe genomische Jungbullen ins Auktionskontingent aufgenommen wurden.

Schließlich konnten fast 80 % der aufgetriebenen Tiere einem neuen Käufer zugeschlagen werden. Bei einer nachgebenden Verkaufsquote, konnte sich der Durchschnittspreis stark erhöhen: Waren im letzten Jahr durchschnittlich noch 4.563 € notwendig, um ein weibliches Tier mit nach Hause zu nehmen, mussten dieses Jahr 5.418 € angelegt werden. Das kleine Sortiment von drei Zuchtbullen wurde für im Schnitt 3.667 € zugeschlagen.

Klarer Favorit bei den Bullen war Hercules, die Katalognummer 5, ein Headliner Sohn des Zuchtbetriebes Evers, Fürstenau. Hercules Mutter war ebenfalls in Osnabrück und für das Schaukontingent ausgewählt worden, so dass der Bulle beides mitbrachte: Einen hohen genomischen gRZG von 150 und eine sehr exterieurstarke Kuhfamilie. Konsequent war daher das Bietgeschehen bei diesem Bullen. Boten zunächst noch Landwirte, um den Bullen für ihre Herde in den Deckeinsatz zu schicken, blieben am Schluss eine ungarische Besamungsstation und ein deutsches Spermaimportunternehmen über, um sich den Bullen für die künstliche Besamung zu sichern. Der stolze Preis von 7.200 € wurde schließlich fällig und der Bulle verbleibt in Deutschland. Die beiden weiteren, ein wenig niedrigeren Bullen, wurden zu üblichen Zuchtviehauktionspreisen zugeschlagen. Der Auftakt in diesem neuen Sortiment zeigte somit auf, wie sich die Preisfindung für diese Tierkategorie gestalten könnte.

Der Paukenschlag des Tages setzte aber, mit einer so noch nie dagewesenen Preismarke, ein weibliches Tier aus dem Betrieb Reinermann in Rüsfort. Das sehr gut entwickelte Model Kuhkalb, das zugleich auch den Höchstwert im gRZG von 154 markierte, war schon im Vorfeld als Topseller gehandelt worden, da Zuchtorganisationen aus ganz Europa das Tier mit einem Embryovertragsvolumen von über 43.000 € ausgestattet hatten. Das Tier wird für 21.000 € nach Schleswig Holstein überstellt werden. Aus demselben Betrieb stammte auch eines der beiden Tiere, die mit 7.000 € am zweitteuersten bezahlt worden. Eine frühe Galaxy-Tochter mit Rotfaktor, aus der amerikanischen Snowman-Tochter Akilia ging an einen Käufer aus dem Masterrindgebiet. Aus der Zuchtstätte Niermann, Schiplage wurde eine, mit Bookem, aus MOM, aus Goldwin komplett mit töchtergeprüfter Väterfolge ausgestattete Färse, an ein holländisches Zuchtsyndikat verkauft. Weitere Tiere gingen nach Belgien, Österreich und in die Schweiz.

Wir wünschen allen neuen Besitzern viel Erfolg mit ihren Tieren!


RR Beyonce mit 21.000 € das teuerste Tier auf der TGA 2014